deep pressure

dystopic art

Ich bin Jahrgang 1976 und habe im Laufe meines Lebens viele Wege eingeschlagen – vom Tischler über den Veranstaltungskaufmann bis hin zur langjährigen Arbeit im Veranstaltungsmanagement. Parallel dazu begleite ich seit über zwei Jahrzehnten Projekte als selbstständiger Grafiker und Webdesigner.

2022 kam es zu einem Einschnitt: Während eines Klinikaufenthalts aufgrund meiner Depressionen entdeckte ich das Zeichnen neu für mich. In einer Zeit, in der vieles schwer und laut war, wurde das Arbeiten mit Stift und Farbe zu etwas Unerwartetem – zu einem Halt, zu einem Ventil, zu einem Weg, inneren Druck sichtbar zu machen.

Unter dem Titel „우울증 – deep pressure“ entstehen seither meine Arbeiten. Mit Alkoholmarkern erschaffe ich düstere, neongetränkte Cyberpunk-Welten, bevölkert von schwebenden Augen, Herzen und Gehirnen. Sie stehen für Wahrnehmung, Überforderung, Kontrolle und Verletzlichkeit – für das, was unter der Oberfläche arbeitet, wenn der Kopf nicht zur Ruhe kommt.

Meine Kunst ist kein dekoratives Statement. Sie ist Ausdruck, Verarbeitung und Erdung zugleich. Ein Gegenpol zu einem überreizten Alltag. Und ein Versuch, inneren Druck in etwas Sichtbares, Greifbares zu verwandeln.

ausstellung

Offene Vernissage am 14. März um 18.00 Uhr

Die Ausstellung ist zu den jeweiligen Veranstaltungen sowie während der Büroöffnungszeiten der Touristeninfo Wienhausen zugänglich.

Der Eintritt ist frei.

Spenden sind willkommen – Bei manchen Vorführungen des Rahmenprogrammes geht ein Hut herum

Weitere Infos unter www.kulturhaus-wienhausen.de